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Gwächte 3164m

Die Gwächta, der letzte gemässigte Gipfel im langen Schreckhornkamm, wird recht häufig besucht.
Entweder hin- und zurück zur Glecksteinhütte oder es gibt eine tolle und interessante Traversierung wenn nach dem Gipfel zur Schreckhornhütte abgestiegen wird.

Einmal auf dem Gipfel, geniesst man eine herrliche Rundsicht vom Finsteraarhorn über die Fiescherwand, Mönch, Eiger, Grindelwald, das Mittelland und dann das Wetterhornmassiv.

Im Vorsommer kann die Tour sehr einfach sein. Ab Mitte Juli, mit der zunehmenden Verschrundung im Gletscherkessel, wird die Routenfindung schwierig. Dann lohnt sich der Umweg den Kessel höher zu umgehen.

Von der Glecksteinhütte über den unteren Beesibärgli Weg (weiss-blau markiert) hinauf zu Pt. 2661. Dort betritt man den Oberen Gletscher und sucht sich einen Weg hinauf in den Gletscherkessel. (ca. 2800m) In einem weiten Bogen hält man auf den NE-Ausläufer des Kl.Schreckhorn zu. Hier werden die Firnhänge steil und man erreicht eine Terasse unter dem Kl.Schreckhorn. Nun wieder leichter ins Gwächtejoch 3100m und die Gwächta 3163m.

Wenig schwierig, 4-5 Std.,1000m


Der Abstieg zur Schreckhornhütte ist spannend und es braucht ein gutes Orientierungsvermögen.
Direkt vom Gwächtejoch erblickt man die ersten Eisenstangen. Auf Wegspuren das abschüssige und schiefrige Felsband links abwärts (SE) absteigen. Nach einem Couloir erreicht man das Gletscher- und Eisfeld unter dem Kl.Schreckhorn. Der Weiterweg entnimmt man den Führerliteraturen.
Wenig schwierig, 2-3 Std.

Abstiege:
- zurück zur Glecksteinhütte
- über Grossenegg zur Schreckhornhütte
- über Glattwang zum Schreckhornhüttenweg
- über Ankenbälli, Mättenberg und Lenge Jan zur Bäregghütte